Sunday, February 5, 2012

Archive für November, 2009

Glamour, Glitter, rosa Lifestyle-Flitter

Posted by Lucy Lu On November - 3 - 2009

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Jeannie wohnt in einer rosafarbenen »bottle« und zieht sich schmollend dorthin zurück, wenn von ihrem »Meister« genervt. Ein rosa Paradies, abgeschottet vom Rest der Welt, die zu oft Grau, trüb und trist ist. Wäre da nicht die Farbe des Wohlgefühls »Rosa«. Abgeleitet vom Wort »rosig« vermittelt es die Eigenschaften optimistisch, erfreulich, positiv und findet sich in Redewendungen wie »rosige Zeiten«, »ihm geht es nicht gerade rosig« oder »alles durch die rosarote Brille sehen« wieder. Rosa wirkt sanft und weich und wird seit den 1920er Jahren allgemein mit Weiblichkeit assoziiert. Vorher galt Rosa als männlicher Babyfarbton, da Rot die Assoziationen Leidenschaft, Blut, aktiver Eros und Kampf hat.

Blau hingegen entspricht in der christlichen Tradition der Farbe von Maria und somit war Hellblau, oder das »kleine Blau«, den Mädchen vorbehalten. Nach dem ersten Weltkrieg fand jedoch ein Umbruch statt und die Farbe Blau wurde zum Symbol für die Arbeits- und Männerwelt. Die Blautöne der Marineuniform, blaue Arbeitsanzüge oder der Blaumann, förderten die Symbolik »Hellblau« der Jungen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts trugen Jungs modisch schicke marineblaue Matrosenanzüge, während für die weiblichen Babys als traditioneller Kontrast Rosa blieb.

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Rosa vermittelt uns Mädels nicht nur ein gutes, sondern auch ein vertrautes Gefühl. An fast schon vergessene Zeiten, an vergangene oder noch schlummernde Träume, an unschuldiges Knutschen und an eine Welt, so weich wie ein Duftkissen. Die gebürtige Kölnerin und Jungdesignerin Katrin Köneke hat mit ihrem Label »Pinja« eine Rosa Welt erschaffen, die verzaubert und die nicht nur kleine, sondern auch grosse Mädels anlockt und anspricht.

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Katrin Köneke studierte an der Akademie Mode Design (AMD) in München, an der sie 2005 in Modedesign diplomierte und im Jahr 2004 parallel dazu ihren Traum verwirklichte und ihr Label gründete. Ein völlig neuer Concept-Store, der als Online-Shop »Pinja« an den Start ging und neben Kleidung auch Beauty-Produkte, Schmuck, Accessoires und allerlei Witziges und Verspieltes für Vierbeiner

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Viele Fashion-Divas und Prominente zählen mittlerweile zu den Stammkunden von Pinjafashion und erfreuen sich an den ständig neuen Angeboten weltweiter Labels, die Katrin Köneke regelmässig für sie aufspürt und exklusiv in ihrer Rosa Welt anbietet. Eine Welt, die perfekt zur Einstellung von »Rebecca Bloomwood« passt, die in »Shopaholic« zeigt, was Frauen wirklich wollen – shoppen, bis die Absätze brechen und die Kreditkarten schmelzen. Pinja ist Kooperationspartner von »Shopaholic«, dessen Hauptdarsteller Isla Fisher und Hugh Dancy einige Artikel aus dem Pinjafashion Shop signiert haben. Isla Fisher hat sich gleich eine Shoebag sowie eine Laundrybag gegönnt….wundert’s?

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Bilder: Pinja Fashion, Online-Shop: www.pinjafashion.com

Author: Lucy Lu

Spiel mir das Lied vom Erfolg!

Posted by Lucy Lu On November - 3 - 2009

Zimmer frei! Bericht lesen…

Spiel mir das Lied vom Erfolg!

Posted by Lucy Lu On November - 3 - 2009

portrait_hans_zimmer Kennen Sie Hans Zimmer? Nein? Aber Sie haben schon von ihm gehört? Auch nicht? Ich weiss aber, dass Sie ihn mit Sicherheit schon gehört haben. Und nicht nur das, Sie haben ihn gefühlt, haben gebannt gelauscht und sich verzaubern lassen. Zu Hause oder auch im Kino, auf Youtube oder Myspace. ??? Nächster Versuch – Pirates of the Carribean 1-3, Illuminati, The Dark Knight, Babel, Gladiator, Last Samurai, Spirit, Good guy Lenin, Die Simpsons im Kino, Der König der Löwen, Der Prinz von Ägypten, Pearl Harbor, Peacemaker, Mission Impossible, Rain Man….sind nur einige wenige Filme, in denen Hans Zimmer zu hören ist. Hans Zimmer ist einer der berühmtesten Filmkomponisten und innovativsten Musiktalente Hollywood’s, der nicht nur auf seine eigene Art und Weise die einzelnen Charaktere synchronisiert, sondern jedem Film einen untrüglichen und unverkennbaren Touch verleiht. Egal, ob es sich um eine Komödie, einen Thriller, Epos, Trickfilm oder eine Love Story handelt, verwandeln die musikalischen Kompositionen, die Leidenschaft, Hingabe, Sehnsucht, Freude und Authentizität in Einem verbinden und keine passendere Soundkulisse sein könnten, jeden Zuschauer in einen hingerissenen Zuhörer. Auf den Schwingen der Klänge im Direktflug in die Filmhandlung.

Hans Florian Zimmer wird am 12. September 1957 in Frankfurt am Main geboren. Im gleichen Jahr wie die Gloria Estefan und Rachel Ward, als mit den Sputnik-Satelliten das Zeitalter der Raumfahrt beginnt und in Deutschland der offizielle Vertrieb von Jaguar-Autos startet. Schon als kleiner Knirps mit knapp drei Jahren, erlernt Hans Zimmer in seinem Elternhaus in Königstein-Falkenstein das Klavierspiel, wobei er nur für kurze Zeit von einem Klavierlehrer unterrichtet wird. Dessen Disziplin hinsichtlich der Grundregeln für einen Pianisten, will er sich nicht unterwerfen. Jahre später schliesst er sein Abitur am englischen Internat Hurtwood House ab. Gemeinsam mit Trevor Horn und Geoff Downes gründet Zimmer die Band »The Buggles« und veröffentlicht Anfang der 1980er Jahre den weltweiten Hit »Video Killed The Radio Star«, das als erstes Musikvideo auf MTV ausgestrahlt wird.

Als wenig später das Album »The Age Of Plastic« erscheint, gilt Zimmer als Vorreiter für das Arbeiten mit Digital-Synthesizern und integrierter Computertechnologie.

Die Welt der Filmmusik betritt Hans Zimmer während seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem berühmten Komponisten Stanley Myers, der zugleich sein Mentor ist und arbeitet gemeinsam mit diesem am Soundtrack für «My Beautiful Laundrette». Kurze Zeit später beginnt Hans Zimmer eigene Projekte zu verwirklichen und manifestiert während dieser Jahre seinen Ruf, als Pionier und Vorreiter zu gelten, der alte und neue Musiktechnologien verbindet. Mit seinen Meisterwerken gilt er als Ur-Vater für innovative Kombinationen, elektronische Musik und Synthesizer-Klänge mit traditionellen Orchesterarrangements zu mischen.

Mit Ridley Scotts »Black Rain« und Ron Howards »Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen« erschafft er einen neuartigen Stil, Actionfilme zu vertonen und besonders Backdraft gilt als Meilenstein in der Filmmusikgeschichte – Zimmers Entscheidung, den Film mit einem sogenannten »Wall-to-Wall Score« zu vertonen, also den Grossteil des Films mit Musik zu hinterlegen, schafft den Prototypen für viele Action-Filmmusiken, die danach in Hollywood produziert werden. 1988 signalisiert den Wendepunkt in Zimmers Leben, als er angefragt wird, den Soundtrack zu »Rain Man« zu komponieren. Der Film erzählt die Wandlung des eitlen und selbstverliebten Juppies Charlie Babbit (Tom Cruise), der anstatt der erhofften 3 Millionen US Dollar nur preisgekörnte Rosenbüsche sowie einen alten Buick erbt. Der bis dahin unbekannte Millionen-Begünstigte ist Charlies autistischer Bruder Raymond, in dessen Rolle Dustin Hoffman brilliert. Durch Raymond wandelt sich Charlie vom erfolgsverwöhnten und oberflächlichen Narzissten zum verantwortungsbewussten und tiefgründigeren Menschen.

»Rain Man« wird als bester Film mit einem Oscar prämiert und Hans Zimmer zum ersten Mal mit der goldenen Statue für den besten Soundtrack ausgezeichnet. Ein Jahr später wird der Film »Driving Miss Daisy«, dessen Soundtrack auch von Hans Zimmer geschrieben wurde, als bester Film mit einem Oscar gekürt.

Was für ein hervorragendes und unübertroffenes Talent er ist, zeigt Hans Zimmer in den frühen 90er Jahren mit einem weiteren Oscar für den Soundtrack zum Kassenschlager »Der König der Löwen«. Allein der Soundtrack verkauft sich mehr als 15 Millionen Mal und nebst dem Oscar wird Hans Zimmer mit einem Golden Globe, einem American Musik Award, einem Tony und zwei Grammys ausgezeichnet. Seine Karriere ist in vollem Schwung und Hans Zimmer beschliesst, seine Erfahrungen, die er unter der Anleitung von Stanley Myers gesammelt hat, weiter zu vermitteln. Mit seiner state-of-the-art-technology ist er in der Lage, jungen und anstrebenden Komponisten in seiner in Santa Monica gegründeten Denkfabrik das Know-How für erfolgreiche Filmmusik beizubringen. Damit verhilft er bemerkenswerten Komponisten wie Mark Mancina, John Powell, Harry Gregson-Williams, Nick Glennie-Smith und Klaus Badel zu einem Karrierevorschub.

Author: Lucy Lu